Ihr kompetenter Partner rund ums Laserschweissen
Beim Laserschweissen wird der Laserstrahl über eine optische Einrichtung
auf das Werkstück fokussiert und erwärmt die Laserschweißstelle auf
Schweißtemperatur. Um das Laserschweißgut zu schützen, wird über die
Laserschweißstelle ein Schutzgasstrom geleitet. Im Allgemeinen wird beim
Laserschweißen ohne Zusatzdraht gearbeitet. Die hohe
Abkühlungsgeschwindigkeit der Laserschweißstelle führt zu hohen
Härtewerten und in der Regel zu geringen Zähigkeitswerten. Durch den
geringen Laserstrahldurchmesser ist eine exakte Lasernahtvorbereitung
erforderlich. Sowohl Festkörperlaser als auch Gaslaser werden
eingesetzt. Übliche Leistungen bei Festkörperlasern liegen bei etwa 4
kW. Mit Kohlendioxidlasern können Leistungen bis zu 20 oder 40 kW
erreicht werden. Je nach der Intensität der Laserstrahlung beim
Schweißen unterscheidet man Wärmeleitungsschweißen, bei dem nur die
Oberfläche aufgeschmolzen wird und das Tiefschweißen, bei dem aufgrund
der Bildung einer Dampfkapillare auch unterhalb der Werkstückoberfläche
Wärme eingebracht wird.
Informationen
561
10.06.2009
28.06.2011
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